Pastinaken- und Süßkartoffelchips mit scharfem Dip!
19. Februar 2010 von Andrea
Ich finde es ganz wunderbar, alte und fast vergessene Gemüsesorten neu zu entdecken und freue mich deswegen ganz besonders, dass der Gärtnerblog sich als Februar-Event die Pastinake zum Thema gemacht hat.
Schon seit langem wollte ich auprobieren, Gemüsechips herzustellen und jetzt war es soweit….und ich muß sagen: die sind richtig lecker!
Als kleine Vorspeise oder zum Aperitif kann man sich knabbernd gut die Zeit vertreiben…
Ich habe (als Vorspeise für drei Personen) 1 Pastinake und eine halbe Süßkartoffel verwendet. Die Pastinake habe ich mit dem Sparschäler geschält, die halbe Süßkartoffel nur gründlich gewaschen. Dann wird alles in möglichst dünne Scheiben geschnitten, ich habe es mit dem Sparschäler und dem Gemüsehobel getestet, am besten funktionierte es mit einem scharfen Messer.
Bratöl wird in einer Pfanne (oder Friteuse) auf 170° erhitzt. Dann die Gemüsescheiben hineingeben. Immer wieder etwas bewegen und ca. 2-3 Minuten knusprig werden lassen. Dann die Chips mit einer Schaumkelle aus dem heißen Fett nehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Mit einem Dip servieren – das muß allerdings nicht unbedingt sein, denn die Chips schmecken pur – auch ohne Salz – sehr gut. Ich habe für den Dip etwas Joghurt mit einem geriebenen Apfel, etwas Meerretich und Salz gemischt ….schnell zubereitet und echt lecker!
Auf dem oberen Foto sieht man, dass auch viele Pastinakenscheiben in der Pfanne vor sich hinbrutzeln, sie verlieren dann ein wenig an Farbe und können – zumindest äüßerlich – nicht mit den “sonnige Wärme” versprühenden Süßkartoffelchips konkurieren….so ist das eben manchmal…...
da kann man vermutlich nicht mehr aufhören, wenn man damit angefangen hat.
...das stimmt….deswegen macht es Sinn, sich wirklich gut mit dem “Produzenten” zu arrangieren…...
In England gibt’s Pastinaken- und Möhrenchips in der Tüte zu kaufen. Lecker! Das ist unfair, zu zeigen, daß man sie auch selbst machen kann: die kleinen Dinger machen wirklich süchtig.
Liebe Grüße, Sus
.....und nicht zu vergessen die Süßkartoffelchips….die haben so eine Leichtigkeit und zurückhaltende Süße….sie haben mir ganz besonders gut geschmeckt….
Diese Chips kaufe ich auch immer im Ausland, rote Bete ist oft noch dabei.
Auf ein Rezept bin ich kürzlich auch gestoßen, habe mich aber noch nicht getraut, es auszuprobieren. Schön, an Deinem Mut zu sehen, dass es super funktioniert.
Sieht echt klasse aus.
Rote Beete Chips sind sicherlich auch mal einen Versuch wert. Ich habe gerade ein Rezept “Chioggia-Chips” entdeckt – die kommen aus dem Veneto und sind zweifarbig – mal schauen, ob ich sie bei meinem Gemüsehändler bekomme….
Diese Gemüsechips kann man auch bei uns kaufen. Vor einigen Wochen habe ich sie beim Rewe gekauft und am Samstag bei Tegut, bei Kaufhof habe ich sie auch schon gesehen.
Aber ich glaube, dass die hausgemachten noch besser schmecken. Man müsste doch eigentlich jede Knolle oder jedes Wurzelgemüse wie etwa Sellerie, Petersilienwurzel, Rote Beete etc. nehmen können.